Paradontologie

Behandlungsmethoden von Zahnfleischerkrankungen

Die moderne Zahnmedizin hat ein breites Spektrum unterschiedlicher Therapiealternativen für die Behandlung der Parodontitis entwickelt. Die Praxis Dr. Sandberg hat sich auf Behandlungsmethoden spezialisiert, die neben den therapeutischen Erfolg auch die ästhetische Ausformung der behandelten Strukturen in den Vordergrund stellen. Daneben stehen insbesondere Maßnahmen der Prophylaxe und der systematischen Früherkennung der Parodontitis im Vordergrund.

Konkremententfernung

Subgingivale Konkremententfernung

Konkremente sind sehr harte bakterielle Auflagerungen auf der Wurzeloberfläche, unterhalb der Zahnfleischgrenze. Werden sie nicht rechtzeitig entfernt, können sie eine Entzündung des Zahnhalteapparates, die Parodontitis, auslösen. Die Konkremententfernung ist in erster Linie eine prophylaktische Maßnahme, um die Entstehung einer Parodontitis zu verhindern. Vorstadien der Parodontitis können mit Hilfe einer Konkremententfernung in manchen Fällen auch geheilt werden. Eine aufwendige operative Behandlung kann so umgangen werden.

Bei der Konkremententfernung werden Beläge unterhalb des Zahnfleisches schonend entfernt, ohne dass zunächst ein operativer Eingriff notwendig wird. Hierbei kommen spezielle Ultraschallgeräte zum Einsatz, die mit Hilfe besonders filigraner und der Wurzelkontur angepasster Reinigungsspitzen auch in tiefere Zahnfleischtaschen vordringen können, um dort sanft die bakteriellen Beläge zu entfernen.

Die Praxis Dr. Sandberg hat sich auf eine Methode der Konkremententfernung spezialisiert, bei der mit Hilfe der Ultraschalltechnologie und spezieller Handinstrumente auch mehrere Millimeter unterhalb der Zahnfleischgrenze die Wurzeloberfläche schonend gesäubert und anschließend geglättet wird.

Nach dieser Maßnahme kann sich das entzündete Zahnfleisch regenerieren und abheilen. Nach Abheilung der oberflächlichen Entzündung und der damit verbundenen Zahnfleischschwellung beurteilen wir den Zustand des Zahnhalteapparates und des Kieferknochens erneut und entscheiden dann über den weiteren Behandlungsbedarf. Unsere Erfahrung mit dieser Behandlungsmethode hat gezeigt, dass nach einer solchen subgingivalen Konkremententfernung bei leichteren Formen von Zahnfleischentzündung eine chirurgische Zahnfleischbehandlung häufig nicht mehr notwendig ist oder aber in ihrem Umfang erheblich reduziert werden kann.

Chirurgisch

Chirurgische Zahnfleischbehandlung

Die chirurgische Zahnfleischbehandlung ist eine der klassischen Behandlungsmethoden, die in dann eingesetzt wird, wenn schonendere Methoden keine ausreichende Heilung herbeiführen.
Bei dieser Behandlung wird die betroffene Knochentasche chirurgisch gereinigt. In den meisten Fällen bedeutet dies, dass das Zahnfleisch an den betroffenen Stellen geöffnet wird und die hartnäckigen Beläge sowie das entzündete Gewebe unter Sicht entfernt werden.

War die Parodontitis zuvor schon weit vorgeschritten, muss häufig soviel krankes Gewebe entfernt werden, dass die Zähne im Anschluss der Behandlung auf Grund des reduzierten Zahnfleischs länger wirken.
Viele Patienten empfinden dieses Behandlungsergebnis als störend, da im Vordergrund dieser Behandlung nicht das funktionale und ästhetische Ergebnis, sondern die medizinische Dringlichkeit steht.

GTR

Gesteuerte Geweberegeneration (GTR)

Die moderne Zahnmedizin hat in den letzten Jahren Verfahren entwickelt, mit deren Hilfe fehlender Kieferknochen regeneriert werden kann. Häufig sind diese die einzige Möglichkeit, bedrohten Zähnen das notwendige Fundament zurückzugeben und sie somit langfristig zu erhalten.
Unter „gesteuerter Geweberegeneration“ GTR (Guided Tissue Regeneration) oder „gesteuerter Knochenregeneration“ GBR (Guided Bone Regeneration) werden Maßnahmen zusammengefasst, die den Körper anregen, verlorene Knochensubstanz neu zu bilden.

Aufbauend auf diesem neuen Knochenfundament kann sich der Zahnhalteapparat regenerieren, so dass die umliegenden Zähne langfristig erhalten und falls notwendig hochwertig versorgt werden können.


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